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GESTÄRKT AUS DER KRISE.

Führungskräfte sind gefordert.


Ein sich schnell änderndes Umfeld und gänzlich neue Grundvoraussetzungen können einen schnell mal in eine wirtschaftliche Schieflage bringen. Führungskräfte sind nach so langer Zeit im „Dauerkrisenmodus“ ausgelaugt. Erschöpfung auf allen Unternehmensebenen macht sich breit. Eine wirkliche Lösung ist nicht in Sicht.


Wenn der Verstand überfordert ist, greift er auf althergebrachte Muster und Gewohnheiten zurück, und sieht den Weg aus der Krise nicht. Derselbe Verstand der zu großartigen Leistungen bei „Schönwetter“ fähig ist, versagt in Situationen in denen sehr viele neue Eindrücke auf ihn einströmen. Das zeitgleiche Verarbeiten neuer Eindrücke fällt ihm schwer und er verliert sich im Dickicht der Lösungen. Streß pur, falsche Entscheidungen sind vorprogrammiert, eine Abwärtsspirale hat begonnen.


Klarer Kopf in Krisensituationen.


Welche Schritte können Führungskräfte unternehmen, um wieder vom „Reagieren" zum Agieren zu kommen? Das Einfachste ist zugleich das Schwierigste: Zur Ruhe kommen.


Zur Ruhe kommen.

Sich Zeit für sich nehmen, auch wenn es nur Minuten sind. Atemübungen, kurz allein sein, Spaziergang, und wichtig: die Situation so annehmen wie sie ist! Nichts verdrängen, nichts beschönigen, den Worst Case für sich skizzieren und damit Frieden schließen. Mit dieser inneren Haltung, mit dieser Ruhe in sich, ist der Weg frei für richtige Lösungen.


Überblick verschaffen.

Jetzt geht es darum einen ehrlichen IST- Zustand der Situation zu analysieren. Gründe (externe, interne, eigenverschuldet, fremdverschuldet) zu durchleuchten (no finger pointing), Lösungen skizzieren, Aufwand abwägen.


Konzentration auf Weniges.

Ein ganz wichtiger Punkt: Priorisieren! Die große Kunst hierbei ist, wirklich zu erkennen was jetzt wichtig ist. Fokussieren. Wobei, wie Steve Jobs meint: Fokussieren heißt nicht, Ja zu sagen zu den Dingen, auf die man sich fokussieren muss. Es heißt, Nein zu sagen zu den vielen anderen guten Ideen, die es gibt.


Es muss einem bewusst sein, dass wirkliche neue Lösungen, de facto immer ein Loslassen von Althergebrachtem ist, seien es Denkmuster, Gewohnheiten oder Materiellem. Oft muss Altes gehen, um Neues schaffen zu können.


Klare Entscheidungen treffen.

Jetzt geht es an die Umsetzung. Hierbei ist ganz wichtig: Offenheit. Ehrlich kommunizieren was Sache ist. An alle Beteiligten. Das ist eine Grundvoraussetzung um von seinem Team oder Partnern (intern als auch extern) Verständnis und Unterstützung zu erhalten. Der Weg aus vielen Krisensituation ist nur mit gemeinsamer, ehrlicher Anstrengung möglich.


Maßnahmenplan.

Neben der Bewältigung kurzfristiger Maßnahmen, geht es parallel darum, einen langfristigen Plan auszuarbeiten, der es dem Unternehmen ermöglicht, nachhaltig erfolgreich in einem neuen Marktumfeld zu bestehen. Dazu gehört sicherlich die Frage, was das Unternehmen ursprünglich erfolgreich gemacht hat. Sehr oft weichen Unternehmen vom „Kern der Sache“ ab, um z.B. mehr Wachstum zu generieren. Eine sehr hilfreiche Frage dabei ist: Was war der eigentliche Gründungsgedanke und ursprüngliche Vision?


Erfolgreich wirtschaften.

Eine Krise bietet tatsächlich die Chance sich neu zu erfinden. Sich seinen wirklichen Stärken und Kernkompetenzen klar zu werden und erfolgreich anzuwenden. Das ist kein Prozess der in kurzer Zeit abgeschlossen ist, aber ein erster Schritt zu einem neuen inneren Selbstverständnis, das den Weg zu einem erfolgreichen wirtschaften unter ganz neuen Voraussetzungen bereitet.


Gestärkt aus jeder Krise.


Es heißt so schön, eine Krise macht einen stärker. Das ist nur die halbe Wahrheit. Eine Krise bewusst genutzt: an überholten Dogmen und Gewohnheiten rütteln, eigene Grenzen überwinden und neue Erfahrungen machen, schafft das Vertrauen sich gänzlich neuen Herausforderungen zu stellen. In Ruhe und Klarheit können neue Ziele und Möglichkeiten, die einem mehr Glück und Erfolg bringen, leichter umgesetzt werden. … mehr auf www.rogerkuehne.com



* Photo by krakenimages on Unsplash

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